Essen und Trinken am Gardasee
Gardasee - Wissenswertes und Tipps
Pizza und Pasta sind die typischen italienischen Gerichte. Doch die italienische Küche hat noch viel mehr zu bieten und ist stark geprägt von regionalen Besonderheiten und Einflüssen. Die geographische Lage spielt bei den verwendeten Zutaten und Zubereitungsarten eine wichtige Rolle. Diese regionale Prägung macht sich auch am Gardasee bemerkbar.
Der Gardasee liegt in den drei Regionen Lombardei im Westen, Trentino-Südtirol im Norden sowie Venetien im Osten. Demnach ist die Küche rund um den Gardasee auch von den Regionalküchen dieser drei Regionen geprägt.
Besonders auffällig ist die Küche der Region Trentino-Südtirol. Sie weist noch heute viele Gemeinsamkeiten mit der Österreichischen Küche auf, die gemeinsame Zeit im Heiligen Römische n Reich und im Kaiserreich Österreich ist deutlich zu spüren. So sind hier vor allem Knödelgerichte sehr typisch, beispielsweise Speck- oder Käseknödel. Auch Weißkohl und Schweinefleisch sind aus der Küche dieser Region nicht wegzudenken. Die meisten Gerichte sind sehr deftig und besonders bei Herbsturlaubern beliebt.
Einen großen Stellenwert in allen regionalen Küchen des Gardasees haben regionale Produkte. Obst, Gemüse, Oliven und Wein stammen meist aus dem Seegebiet. Der frische Fisch, der in der Küche sehr wichtig ist, wird oft im Gardasee selbst gefangen. Typische Seefische wie Forelle, Karpfen, Aal oder Sardinen werden am Gardasee gerne serviert.
Besondere Tradition hat darüber hinaus der Weinanbau. Das milde Klima rund um den See und die vielen Sonnenstunden begünstigen den Weinanbau. Der bekannteste Wein des Gardaseegebietes ist der Bardolino, ein Rotwein aus der Region Venetien.
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