Infrastruktur am Gardasee
Gardasee - Wissenswertes und Tipps
Aufgrund der hohen touristischen Bedeutung des Gardasees ist die Infrastruktur hervorragend ausgebaut. So ist das Straßennetz rund um den See in gut ausgebautem Zustand. Hinzu kommen Flugverbindungen, Fährschiffe sowie Züge, die das Verkehrsangebot um den See vervollständigen.
Die Uferstraßen rund um den Gardasee bezeichnet man häufig als Gardesana. Dabei kann man die Gardesana Occidentale am Westufer und die Gardesana Orientale am Ostufer unterscheiden. Letztere verbindet die Orte Riva del Garda und Peschiera del Garda, während die westliche Uferstraße Riva del Garda und Salò verbindet. Die Straßen führen an Oliven- und Zitronenhainen vorbei, was die Fahrt um den See abwechslungsreich und interessant macht. Der südwestliche Teil des Sees wird von der Gardesana nicht erreicht und wird durch andere Staatsstraßen erschlossen.
Die Autobahnanbindung des Sees erfolgt über die zwei Autobahnen A4 und A22. Die A4, auch Serenissima genannt, verläuft im Süden des Sees in ost-westlicher Richtung. Die A22, Autobrennero genannt, verläuft im Osten des Sees zwischen dem Brenner und Modena.
Die Eisenbahnstrecke zwischen Verona und Mailand bietet Bahnreisenden ebenfalls die Möglichkeit, den Gardasee zu erreichen. Bahnhöfe befinden sich in Peschiera und Desenzano.
Zwei Flughäfen, der Flughafen Verona und der Flughafen Brescia-Montichiari, befinden sich ebenfalls in der Nähe des Sees. Allerdings müssen Flugreisende noch andere Verkehrsmittel in Anspruch nehmen, um den See zu erreichen.
Eine weitere Verkehrsanbindung bieten die Häfen im Gardasee. Von hier aus kann man mit dem Auto über den See setzen, statt eine längere Autofahrt um den See herum in Kauf zu nehmen. So kommt man relativ schnell von einem Ufer zum anderen.
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